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Tiershiatsu

Shiatsu, übersetzt ‚Fingerdruck‘ oder sinnbildhaft die Kunst des Berührens basiert auf der Heilmethode und dem Wissen der traditionellen chinesischen sowie japanischen Medizin und Philosophie. Als ganzheitliches Therapieverfahren werden sowohl die physische Gesundheit als auch psychische Verfassung bei Veränderungsprozessen, körperlichen Beschwerden oder auch Ängsten ganzheitlich unterstützt.

In deren Mittelpunkt steht der Glaube, dass alles Existierende von der Lebensenergie Ki (oder auch Qi/Chi) durchflossen wird. Sie lässt Mensch, Tier und Natur wachsen und gedeihen. Über Leitbahnen, den sogenannten Meridianen, fliesst das Ki in unserem Körper hindurch und verbindet damit sämtliche körperlichen Strukturen und Prozesse. Als durchgehender Kreislauf belebt diese beim Durchströmen alle Teile des Körpers. Fliesst sie ungehindert, so die Auffassung, sind wir gesund und vor Krankheiten geschützt. Bestehen jedoch über längere Zeit Blockaden, Disharmonien, Energiemangel oder -überschuss ohne Selbstvermögen des Körpers der Regulation, können Beschwerden und Erkrankungen auf körperlicher und mentaler Ebene entstehen.

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Im Gegensatz zur Akupunktur oder Akupressur mit der Behandlung von einzelnen Punkten auf diesen Leitbahnen, werden beim Shiatsu zur Anregung bzw. Harmonisierung des Energieflusses die Meridiane durch sanften Druck mit Fingern und Händen im Ganzen behandelt. Ziel ist es nicht zu heilen, sondern dem Körper Impulse zu geben Selbstheilungskräfte zu aktivieren.

Grundlegendes Prinzip von Shiatsu ist es, sowohl mit den Händen als auch mental fortwährenden Kontakt mit dem Tier zu halten. Mit Ruhe, Achtsamkeit und Respekt wird das Tier ohne Bewertung behandelt. Es wird so genommen wie es ist und als Einheit betrachtet. Auch das sehe ich als fliessenden Prozess. Ich erkenne das Tier mit all seinen Facetten an und habe Wertschätzung und Mitgefühl für sein Wesen. Mit Shiatsu kann grundsätzlich jedem Tier geholfen werden, welches körperlich und seelisch an Gleichgewicht verloren hat. Es ist jedoch vor allem für alte und ängstliche bzw. unsichere Tiere eine hervorragende Methode in die Mitte zurückzuhelfen und körperliche Beschwerden zu lindern.

Bei folgenden Symptomatiken kann Shiatsu unterstützend eingesetzt werden:

Auf physischer Ebene

  • altersbedingte Beschwerden

  • Schwächezustand, schlechte Heilung

  • chronische Krankheiten (z.B. Arthrose, Nierenerkrankungen)

  • Verdauungsbeschwerden

  • Stärkung des Immunsystems

  • eingeschränkte Beweglichkeit (z.B. Muskelverspannungen, Schmerzen, Gelenkerkrankungen)

  • zur Regeneration nach Operationen oder Krankheiten

  • präventiv als Gesundheitsvorsorge

Auf mentaler Ebene:

  • fehlende Lebensfreude

  • Aggressivität

  • Ängstlichkeit, Überempfindlichkeit

  • Nervosität, schnelle Erregbarkeit, Stress

  • Trägheit, Abgeschlagenheit

  • Traumatas

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